Fotolia | Africa Studio

Urologie

Die Urologie befasst sich mit Erkrankungen und Fehlbildungen der harnbildenden und -ableitenden Organe. Dazu zähen Nieren, Harnröhre, Harnblase und Harnleiter. Die Fachärzte der Abteilung sind auch Ansprechpartner bei andauerndem Einnässen im Kindesalter, der sogenannten Enuresis.

Seit Juni 2018 hat die Abteilung mit Dr. Sun-Tscheol Kwon einen neuen Chefarzt. Erfahrung und fortschrittliche Operationstechniken auf neuesten wissenschaftlichen Stand gehören zu den Kernkompetenzen von Dr. Kwon und seinem Team. Einer der Schwerpunkte ist die Behandlung verschiedener Arten der Harninkontinenz.

Ein weiteres großes Aufgabengebiet ist die Behandlung von Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane. Sollten Sie an einer Vergrößerung der Prostata leiden, können Sie sich im Diakonie Klinikum Neunkirchen einer schonenden Laserbehandlung unterziehen. Auch bei Erkrankungen der Genitalien und Störungen der Fortpflanzungsfunktionen stehen unseren Medizinern Methoden zur Verfügung, Ihre Lebensqualität zu verbessern.

Enge Zusammenarbeit 

Die Urologische Abteilung arbeitet mit Fachärzten anderer Disziplinen eng zusammen, darunter Anästhesisten, Chirurgen und Pathologen. Dieser Austausch bündelt das Expertenwissen aus unterschiedlichen Bereichen, was insbesondere bei komplexen und bösartigen Erkrankungen wichtig ist. Ein urologisches Labor liefert bei infektiösen urologischen Erkrankungen eine kompetente Analyse für das Therapiekonzept.

Eine Patientengeschichte aus dem DKNBlasenschrittmacher bei Harninkontinenz

Im Bericht der Saarbrücker Zeitung erfahren Sie mehr über die Inkontinenz-Therapie von Georg Maurer* und seine Erfahrungen mit der sakralen Neuromodulation im Diakonie Klinikum Neunkirchen gGmbH. Quelle: Saarbrücker Zeitung/Ausgabe Neunkirchen

Mehr
Behandlung von Harninkontinenz

Behandlung von Harninkontinenz

Blasenschwäche oder eine überaktive Blase sind für die Betroffenen in der Regel eine erhebliche Belastung, die Sie in Ihrer Teilhabe am Leben deutlich einschränkt. Dr. Kwon und sein Team schöpfen alle Methoden zur konservativen Therapie aus. Sollten diese an ihre Grenzen stoßen, können Sie sich im Diakonie Klinikum auf sichere und fortschrittliche Operationstechniken verlassen.

Das Einsetzen eines Blasenschrittmachers gehört zu den fachlichen Besonderheiten des Teams. Dabei werden Nerven, die die Harnblase steuern, durch ein Implantat elektrisch stimuliert. Diese Methode ist einzigartig in der Region.

Sollte es schon bei geringer Aktivität zu starkem Urinverlust kommen, ist die Implantation eines künstlichen Schließmuskels (AMS 800) oder eines Kontinenzkissens (ATOMs) möglich.
Weiblichen Patientinnen, die unter einer sogenannten Belastungsinkontinenz leiden, können wir mit dem Einsetzen eines TVT (tension-free vaginal tape = spannungsfreies vaginales Band) oder TOT (transobturatorisches) -Bands helfen. 

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit unserer urologischen Abteilung mit Fachärzten unterschiedlicher Schwerpunkte garantiert eine rundum optimale Patientenversorgung sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich.

Zertifizierte Beratungsstelle

Bei chronischen Harnwegsinfekten, Drangsymptomatik und Inkontinenz muss nicht immer ein operativer Eingriff erfolgen. Viele konservative Methoden sind wirksam.

Unsere Patienten haben die Möglichkeit eine Spezialsprechstunde zu besuchen, in der Chefarzt Dr. Sun-Tscheol Kwon individuelle Therapieoptionen empfiehlt. Diese Sprechstunde ist von der Deutschen Kontinenzgesellschaft zertifiziert. Im Fokus stehen dabei konservative Diagnostik und Therapiemaßnahmen. Je nach Ausprägung und Verlauf Ihrer Beschwerden, kann der Kontinenz-Experte auch ausführlich auf operative Verfahren eingehen, die Ihre Lebensqualität wiederherstellen. Das entscheiden Sie gemeinsam mit den Ärzten. Im Diakonie Klinikum Neunkirchen verfügt Dr. Kwon über ein erfahrenes Team, das ein breites operatives Spektrum anbietet, um Ihnen zu helfen. 

Zentrum für Interstitielle Zystitis (chronisches Blasenschmerzsyndrom)

Zentrum für Interstitielle Zystitis (chronisches Blasenschmerzsyndrom)

Bei der Interstitiellen Zystitis, auch chronisches Blasenschmerzsyndrom genannt, handelt es sich um eine nichtinfektiöse chronische Harnblasenerkrankung. Die Erkrankung löst starke Schmerzen im Bereich der Harnblase und der Beckenregion aus. Der Harndrang kann nicht mehr unterdrückt werden und das Volumen der Blase ist deutlich verringert. Sie ist schwer zu diagnostizieren und wird oft erst nach Jahren erkannt.

Im Diakonie Klinikum Neunkirchen sind die Urologen mit den Symptomen und der entsprechenden Therapie vertraut. Die Fachabteilung wurde offiziell als Zentrum für die Interstitielle Zystitis zertifiziert. Das ist einzigartig im Saarland. In Deutschland gibt es bisher nur neun Zentren, die sich auf die Erkrankung spezialisiert haben. (Stand Oktober 2019)

Betroffene stehen unter enormem Leidensdruck, den unser Team durch gezielte Ursachenforschung und fortschrittliche Behandlungsoptionen mindern kann. Jede Patientengeschichte ist anders. Deshalb finden wir in ausführlichen Gesprächen heraus, welche Beschwerden sie schildern, lernen Ihre sozialen Umstände kennen und erstellen so Ihr individuelles Therapiekonzept.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig. Zunächst loten wir aus, ob eine konservative, also eine nicht-operative Behandlung erfolgreich sein kann. Sollte eine Operation erforderlich sein, können wir Ihre Beschwerden durch minimal-invasive Eingriffe verbessern.

Behandlung bei gutartigen und bösartigen Tumoren

Behandlung bei gutartigen und bösartigen Tumoren

Bösartige Tumore der Prostata sind die häufigste Krebserkrankung bei Männern höheren Lebensalters. Gleiches gilt für das so genannte Urogenitalsystem (Harnblase, Niere, Harnleiter, Harnröhre, Hoden). Bei frühzeitiger Erkennung bestehen jedoch sehr gute Chancen, die Krebserkrankung zu heilen. Bei Diagnose eines bösartigen Gewebes beraten wir Sie eingehend zur weiteren Vorgehensweise und stimmen ein individuelles Therapiekonzept mit Ihnen ab.

„Zur Vorsorge sollte jeder Mann über 40 einmal jährlich eine urologische Untersuchung durchführen lassen. Unabhängig vom Alter sollten Sie bei Verhärtungen im Hoden oder bei Blut im Urin nicht zögern und sofort einen Urologen aufsuchen. Mit modernen Therapie- und Operationsverfahren können wir Ihnen helfen, wieder gesund zu werden.“ Chefarzt Dr. Sun-Tscheol Kwon

Die Operateure führen offene Operationen durch, aber, wenn möglich, werden schonende minimal-invasive Eingriffe bevorzugt. Oberste Priorität haben die Organ- und Potenzerhaltung.

Vergrößerung der Prostata 

Viele Männer über 50 Jahren leiden unter einer gutartigen Vergrößerung der Prostata.

Diese äußert sich in häufigem nächtlichen Wasserlassen, Harnstrahlabschwächung sowie Restharn und ständigem Harndrang. Das sind Beschwerden, welche die Lebensqualität erheblich einschränken. In der Regel reichen Medikamente, um hier wirksam Abhilfe zu schaffen. Mitunter kann eine deutliche Verbesserung auch durch die Entfernung der vergrößerten Anteile der Prostata über die Harnröhre oder auch über die Bauchdecke erzielt werden.

Behandlung bei Erektionsstörungen

Behandlung bei Erektionsstörungen

Schon lange kein Tabu-Thema mehr: Für Erektions- und Potenzstörungen gibt es viele Ursachen. Diese Störungen sind oft das erste Anzeichen einer zugrundeliegenden Erkrankung.

Sprechen Sie Ihren Urologen darauf an. In der Fachabteilung des Diakonie Klinikums Neunkirchen halten wir sehr effektive Therapiemöglichkeiten vor. Neben der Behandlung der Erektionsstörung selbst (medikamentös oder operativ), schauen wir auch gezielt nach deren Ursache.

Behandlung bei Nieren-, Harnleiter- und Blasensteinen

Behandlung bei Nieren-, Harnleiter- und Blasensteinen

Plötzlich einsetzende Flankenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im Unterbauch können Anzeichen eines Nieren- oder Harnleitersteines sein.

Ein hoher Prozentsatz aller Steine geht von selbst ab. Trotzdem sollten Sie, wenn Sie unter Nierensteinen leiden, urologische Hilfe in Anspruch nehmen. Wenn abzusehen ist, dass ein Stein nicht von selbst ausgestoßen wird, können wir ihn entweder von außerhalb des Körpers mit Stoßwellen zertrümmern oder mit einer Harnleiter- bzw. Nierenspiegelung entfernen. Hierbei kann ein Laser zum Einsatz kommen. Eine Narkose ist dafür nicht erforderlich.

Penisverlängerung und Penisverdickung

Penisverlängerung und Penisverdickung

Darüber spricht Mann nicht gerne: Sie sind unzufrieden mit der Länge oder dem Umfang Ihres Penis. Vielleicht sind Sie mit beidem unglücklich. Mit dieser Last zu leben ist nicht einfach; Betroffene fühlen sich oft isoliert. Der Austausch mit Leidensgenossen ist nur schwer möglich, denn die meisten verstecken sich. Die Angst, nicht ernst genommen zu werden, ist groß. Viele Lebenssituationen, in denen Sie sich eigentlich wohlfühlen sollten, beispielweise in intimen Momenten, beim Gang in die Sauna oder bei einem gesellschaftlichen Ereignis, bei dem Sie eine öffentliche Toilette nutzen müssen, werden zur Tortur. Oder Sie nehmen gar nicht erst daran teil und meiden Intimität.

Im Diakonie Klinikum Neunkirchen nehmen wir Ihre Sorgen ernst. Mit dem Wunsch nach einem längeren oder dickeren Geschlechtsteil sind Sie nicht alleine. Oberarzt Dr. medic. Dorin Manolescu hat sich deshalb schonende Operationsmethoden angeeignet, mit denen Sie durch körpereigenes Gewebe Umfang und Länge Ihres Penis verändern können. Es ist möglich beiden Methoden während eines Eingriffes anzuwenden, Sie können sich aber auch nur für eine Option entscheiden.

Die Operationen werden im Normalfall nicht von der Kasse übernommen. Je nach Art des Eingriffes, können Sie mit Kosten zwischen 6 000 und 10 000 Euro rechnen. Es ist möglich die Operationen ambulant durchzuführen, sodass Sie wenige Stunden danach wieder nachhause können. Sollten Sie eine längere Anreise haben oder auf Nummer Sicher gehen wollen, ist ein stationärer Aufenthalt ebenfalls möglich.

Penisverdickung

Abhängig von Ihrer körperlichen Konstitution entnimmt Ihnen Dr. Manolescu Fett aus Ihrem Innenschenkel oder aus der Hüftgegend. Dieses Fett wird dann mithilfe einer schmalen Kanüle zwischen Schwellkörper und Penishaut gespritzt. Dadurch vergrößert sich der Umfang des Penis, selbstverständlich auch im erigierten Zustand. Die Erektionsfähigkeit wird durch den Eingriff nicht beeinträchtigt.

Penisverlängerung

In der Vergangenheit war es üblich, den Penis durch eine Silikonkugel zu vergrößern, die an der Peniswurzel eingeschoben wurde. Diese Methode birgt allerdings einige Risiken. Dr. Manolescu schafft durch einen kleinen Schnitt an der Peniswurzel einen Freiraum, der durch umliegendes Gewebe gefüllt wird. Das dabei entstehende Narbengewebe schiebt den Penis nach vorne, verlängert ihn also. Dabei werden die Nervenbündel und Blutgefäße, die für eine Erektion verantwortlich sind, nicht verletzt.

Sollten Sie an einer unverbindlichen und diskreten Beratung interessiert sein, können Sie einen Termin unter 06821/18-2516 vereinbaren. Die Sprechstunde findet donnerstags zwischen 10-15 Uhr statt.

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Sun-Tscheol Kwon
Chefarzt

Diakonie Klinikum Neunkirchen gGmbH
Brunnenstraße 20
66538 Neunkirchen

  Kontakt

  Anfahrt

  Profil

Ihre Ansprechpartnerin

Nadine Neumann
Sekretariat

Diakonie Klinikum Neunkirchen gGmbH
Brunnenstraße 20
66538 Neunkirchen

Tel.: 06821/18-2501
Fax: 06821/18-2509

  Kontakt

  Anfahrt