Informationen zum Coronavirus

Regelung für Patientenbesuche

In den Krankenhäusern der Stiftung kreuznacher diakonie gilt ein generelles Besuchsverbot. Die Maßnahme ist notwendig, um eine optimale Patientenversorgung zu sichern und die Menschen, die bei uns arbeiten oder genesen, zu schützen 

Ausnahmeregelungen können in Absprache mit den Stationsleitungen getroffen werden, zum Beispiel:

• Eltern, die ihre Kinder besuchen

• Besucher, deren Angehörige im Sterben liegen

• Wenn aus ärztlicher Sicht / Indikation der Besuch oder das Begleiten von Patienten dringend erforderlich sein sollte

Für Personen, die Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber oder Hautausschlag aufweisen und/oder in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) definierten COVID-19-Risikogebiet waren, gilt weiterhin ein absolutes Besuchsverbot

Patienten, die für die nächsten Wochen einen OP-Terminvereinbart haben und unsicher sind, ob die Operation stattfindet, werden gebeten, sich mit den zuständigen Fachabteilungen in Verbindung zu setzen.

Sicher versorgt

Kein Patient, der Anzeichen schwerer Erkrankungen zeigt, sollte aus Sorge vor eine Corona-Infektion das Krankenhaus meiden. Warten kann im Akutfall lebensgefährlich sein. Die Versorgung in den Krankenhäusern der Stiftung kreuznacher diakonie unterliegt strikten Hygienekontrollen und folgt den aktuellen Richtlinien des Robert Koch-Instituts. Die Sicherheit der Versorgung ist ebenso gewährleistet wie vor der Pandemie.

Evangelisches Stadtkrankenhaus ist Teil der Versorgungskette 

Zur differenzierten Versorgung von COVID-19 Patienten hat die Landesregierung die saarländischen Krankenhäuser kategorisiert. Drei Schwerpunktzentren, das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, das Klinikum Saarbrücken oder die SHG-Kliniken in Völklingen, kümmern sich um infizierte Patienten mit schweren Krankheitsverläufen. An COVID-19 Erkrankte, die zwar stabil sind, für die aber ein stationärer Aufenthalt trotzdem notwendig ist, werden in sechs ausgewiesenen Krankenhäusern versorgt. Dazu zählt auch das Evangelische Stadtkrankenhaus in Saarbrücken (EVK).

Die Mitarbeitenden sind auf die optimale medizinische Betreuung auf Basis der Empfehlungen des Robert Koch Instituts gut vorbereitet. Vorhandene Intensivbetten sind ausschließlich für Patienten mit COVID-19 vorgesehen; die intensivmedizinischen Kapazitäten wurden erweitert. Die Verteilung und Einweisung der Patienten erfolgt über Rettungsdienste, Fachärzte oder Fieberambulanzen. Patienten, die nicht an COVID-19 erkrankt sind, aber beispielsweise wegen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls ins Krankenhaus müssen, werden von den elf Krankenhäusern betreut, die nicht zur COVID-19 Versorgungskette gehören. Durch die Steuerung der Patientenströme nach Indikation und Schwergrad entlasten sich die Krankenhäuser gegenseitig. Die Regelung macht es außerdem möglich, von COVID-19 Betroffene räumlich von den Patienten zu trennen, die nicht an dem Virus erkrankt sind, was die Möglichkeiten zur Ausbreitung des Virus einschränkt.

Wichtige Informationen für das Saarland

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat eine Telefon-Hotline für Fragen zum neuartigen Corona-Virus eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können sich werktags zwischen 6 und 24 Uhr, am Wochenende zwischen 8 und 18 Uhr unter der Telefonnummer (0681) 501-4422 melden. 

Alle Informationen zum Thema, Antworten auf aktuelle Fragen und Hinweise, wie jede/r Einzelne sich bestmöglich schützen kann und worauf im Idealfall zu achten ist, sind unter www.corona.saarland.de zu finden.